Aufruf zum revolutionärem 1.Mai 2019 erschienen!

Kapitalismus hat keine Zukunft: Protest. Widerstand. Revolution!


Die Zeiten sind reif für Veränderungen: Die Zerstörung der Natur – unserer Lebensgrundlage – schreitet ungebremst voran. Energiekonzerne, Kohle- und Ölindustrie heizen die Erderwärmung und den Klimawandel an. Imperialistische Kriege und bewaffnete Stellvertreterkonflikte zerstören die Heimat von Millionen Menschen und erzeugen Fluchtbewegungen. In Deutschland konzentriert sich unfassbarer Reichtum in den Händen von Wenigen. Die reichsten fünf Prozent besitzen so viel Vermögen wie die Hälfte der Bevölkerung. Gleichzeitig fehlt es vorne und hinten an bezahlbaren Wohnraum, Pflegekräften in Krankenhäusern und Altersheimen. Millionen arbeiten für Niedriglöhne, in Zeitarbeit oder Werksverträgen. Viele in mehreren Jobs, um über die Runden zu kommen. Besonders Frauen sind dabei von mießen Arbeitsbedingungen und der Doppelbelastung durch Familie und Haushalt betroffen.
Auch rassistische Anfeindungen und Übergriffe häufen sich. Der Rechtsruck hat die AfD in dutzende Parlamente befördert – dort hetzt sie zusammen mit dem Innenminister nicht nur gegen Geflüchtete, sondern kämpft auch gegen den Mindestlohn und Frauenrechte.

Der Blick auf diese Zustände offenbart, dass dieses System – der Kapitalismus – nicht kompatibel ist mit sozialer Gerechtigkeit, Solidarität, Wohlstand für alle, Frieden und Umweltschutz.

Die herrschende Politik gaukelt uns derweil Lösungen vor. In Wirklichkeit ist dieser Staat jedoch nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. Zwar wird hier mal ein großer Wohngipfel veranstaltet und dort mal eine Kohlekommision eingesetzt. Mehr als kleine Verbesserungshäppchen sind aber nicht drin. Ein paar mehr Euro Wohngeld vielleicht, während die Mieten weiter ohne Ende steigen. Oder einige wenige Kohlekraftwerke die abgeschaltet werden, während die Mehrzahl bis 2038 weiterlaufen. Nein, dieser Staat vertritt nicht unsere Interessen, von gerechter Vermögensverteilung und guten Lebensbedingungen für die lohnabhängige Bevölkerung können wir in diesem System nur träumen. Die Überwachung des öffentlichen Raums und der Telekommunikation, Polizeiaufgabengesetze, Einschränkungen demokratischer Grundrechte und hartes Vorgehen gegen entschlossene Protestbewegungen sollen dafür sorgen, dass es beim Träumen bleibt.

Wir haben nicht nur ein Politikproblem, sondern vor allem ein Klassenproblem. Wenige Kapitalisten bereichern sich fortlaufend auf unsere Kosten und fahren die Gewinne ein, für die die Mehrheit buckeln muss. Machen wir uns bewusst, dass unsere Klasse – die Klasse der Lohnabhängigen – die absolute Mehrheit ist. Lassen wir uns von den Herrschenden nicht blenden und spalten. Werden wir aktiv und verwandeln Proteste gegen sozialen Kahlschlag, Lohndrückerei, rechte Gewalt und imperialistische Kriege in organisierten Widerstand. Nehmen wir die Geschichte unserer Zeit in die eigenen Hände und führen die verschiedenen Kämpfe zusammen. Der 1. Mai steht wie kein anderer Tag für den Kampf und die Stärke von Arbeiterinnen und Arbeitern und für die Perspektive einer Welt, die nach den Interessen der Mehrheit ausgerichtet ist – für die soziale Revolution und für eine solidarische Gesellschaftsordnung!

Heraus zum revolutionären 1.Mai!

Termine
Antikapitalistischer Block auf der DGB-Demo 10.00 Uhr Marienplatz
Revolutionäre 1.Mai-Demonstration 11.30 Karlsplatz
1.Mai Fest 14.00 Uhr Linkes Zentrum Lilo Herrmann

1.Mai Fest 14.00 Uhr Stadtteilladen Gasparitsch

Mobivideos zum Revolutionären 1. Mai

Auf „red.act – Revolutionäres Infoportal Stuttgart“ wurden zwei Mobivideos zum Revolutionären 1. Mai veröffentlicht:

Das erste setzt sich mit sozialen Missverhältnissen auseinander, die sich auf die Arbeitswelt vieler Menschen auswirken, wie beispielsweise derer, die im sozialen oder pflegerischen Bereich tätig sind.

Das zweite thematisiert den immer spürbareren Rechtsruck in der BRD sowie in Europa und die Notwendigkeit dagegen aktiv zu werden.

Markiert: Zeitarbeitsfirma „Time Partner“

„Zeitarbeitsfirma markiert – Heraus zum 1. Mai!

Zeitarbeit = Ausbeutung

Zeitarbeit ist ein Mittel der Unternehmen um Tarifverträge zu umgehen. Die Folgen für die ArbeiterInnen sind schlechtere Löhne und längere Arbeitszeiten. Die Zeitarbeit stellt somit einen direkten Angriff auf die Klasse der Lohnabhängigen dar. Time Partner ist als eine der größten Zeitarbeitsfirmen Deutschlands einer der Hauptakteure bei diesen Angriffen und als solche wurde sie von uns markiert.

Ausbeutung durch Zeitarbeitsfirmen ist nur ein Symptom. Das Problem ist das kapitalistische System. Der im Kapitalismus herrschende Konkurrenzkampf zwischen den Unternehmen wird auf dem Rücken der ArbeiterInnen ausgetragen. Eine wirkliche Lösung lässt sich nur außerhalb des kapitalistischen Systems finden.

Lasst uns gemeinsam für eine bessere Perspektive, eine solidarische Gesellschaft kämpfen!

Heraus zum revolutionären 1.Mai!

Für den Kommunismus!“

(Für einen Bericht mit Bildern folgt diesem Link – Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/209765)

21. April: Antifaschistische Kundgebung

Der 1. Mai steht vor der Tür, ein Tag an dem wir für unsere Perspektiven auf die Straße gehen, denn wir wollen eine andere Gesellschaft! Doch diese andere Gesellschaft wird sich nicht durchsetzen lassen, wenn Spalterei und rechte Hetze die Diskurse bestimmen.
Die AfD, die derzeit gefährlichste und größte rechte Partei der BRD ist, ist auch in Stuttgart aktiv. Ihre vier Stadträte im Stuttgarter Rathaus hetzen und spalten unsere Klasse!
Deswegen werden wir am 21. April vor dem Stuttgarter Rathaus eine Kundgebung abhalten!

Kommt zur Kundgebung gegen die AfD! Bringt FreundInnen und KollegInnen mit!

21. April|17.00 Uhr|Stuttgarter Rathaus (Marktplatz)

Mobilisierung zum 1. Mai läuft an

Inzwischen ist das erste Mobilisierungsmaterial verfügbar und die grobe Choreographie der Proteste steht fest. Bereits im April sollen Infotische, Kundgebungen und Veranstaltungen stattfinden. Im Zentrum der Aktivitäten am Kampftag der ArbeiterInnenklasse selber, steht die Revolutionäre 1. Mai Demo unter dem Motto „Let’s make capitalism history – Für die klassenlose Gesellschaft!“.

Seit 2004 findet in Stuttgart, im Anschluss an die Gewerkschaftsdemo, eine eigenständige, revolutionäre Demonstration statt. Bis zu 1000 Menschen beteiligten sich hieran. Im vergangenen Jahr waren die Aktionen rund um und auch am 1. Mai stark geprägt durch den Programmparteitag der rechten „Alternative für Deutschland“ in der Messe Stuttgart. Die diesjährige Mobilisierung stellt verstärkt die Perspektive einer klassenlosen Gesellschaft in den Mittelpunkt. Nicht nur in Form des Mottos wird – neben den gegen den Rechtsruck erforderlichen Abwehrkämpfen – die eigene Geschichte und die revolutionäre Perspektive in der Mobilisierung aufgegriffen.

Den Aufruf der Initiative für einen Revolutionären 1. Mai in Stuttgart findet ihr hier online.